Seit Anfang der 70er Jahre fanden sich (nicht nur Griesheimer) Bogenschützen auf dem Gelände der US-Besatzungsmächte (Griesheimer Sand) zusammen. Hier wurde gemeinsam mit den US-Bürgern der Bogensport auf einem 14er Parcours, der später auf einen 28er Parcours erweitert wurde, praktiziert und auch gelegentlich Turniere ausgerichtet. Nach Truppen- und Personalverlegungen wurde den deutschen Bogenschützen die Nutzung dieses Geländes untersagt.

Einige dieser Bogenschützen schlossen sich zusammen und gründeten 1985 den

1. Feldbogen-Sport-Club Griesheim e.V. (FBC Griesheim),

der ein Jahr später in das Vereinsregister eingetragen wurde. Unter der Federführung des damaligen Vorsitzenden begann die Suche nach einem Vereinsgelände. Nach jahrelangen mühevollen Anstrengungen konnte mit Hilfe der Stadt Griesheim ein Gelände (an der B26, gegenüber der Autobahnmeisterei) für Trainings- und Übungszwecke gefunden werden.

Leider konnte das Problem, einen schönen turnierfähigen Parcours nach altem Vorbild zu bekommen, noch immer nicht gelöst werden. Aber der Verein hofft, dass sich im Laufe der Zeit noch Möglichkeiten bieten, einen solchen Parcours zu realisieren. An mangelndem Elan der über 120 Mitglieder liegt es ganz gewiss nicht. Viele Mitglieder der ersten Stunde sind heute noch im 1. Feldbogen-Sport-Club Griesheim e.V. aktiv.

Der FBC Griesheim schießt nach den Regeln des Deutschen Feldbogen Sportverbandes (DFBV). Auf dem Vereinsgelände können alle verlangten Distanzen geschossen werden, als Scheibenauflagen dienen umweltfreundliche Holzwollballen, aber auch PE-Scheiben (für die Halle). Unter den Leistungsträgern des Vereins sind zahlreiche Deutsche-, Europa- und Weltmeister vertreten.

Der Verein trägt sich durch die Mitglieder, deren Beiträge und Eigenleistung. Weitere Unterstützung findet er durch die Stadt Griesheim sowie seinen immer willkommenen Sponsoren.